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5 Tipps zur Reinigung und Pflege der Heckenschere

Mit frischem Schnitt in den FrühlingDie Herstellung hochwertiger Heckenscheren ist sehr zeitintensiv. Wie bei anderen Werkzeugen auch durchlaufen die einzelnen Komponenten verschiedene Abteilungen, bis schlussendlich das fertige Stück von Band läuft.

Technisches Know-how und eine Menge Sachverstand aller Beteiligten sind nötig, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Während der Herstellungsphase werden immer wieder einzelne Teile aussortiert, bis am Ende nur noch die besten übrig sind und miteinander verknüpft werden können. Schließlich soll die fertige Heckenschere später auch voll funktionsfähig sein.

Solche Werkzeuge sind nicht nur für die einmalige Nutzung gedacht – dafür ist der Aufwand viel zu groß und das Endergebnis zu perfekt. Es sollte eine längerfristige Anschaffung sein. Das dürfte wohl generell auch in unserem Sinne sein.

Damit das aber auch gelingt, sollte man achtsam mit seinem Werkzeug umgehen. Eine adäquate Reinigung und Pflege ist da unabdingbar.

5 Tipps zur Reinigung und Pflege

Die folgenden fünf Tipps sind als kleine Hilfestellung für all jene gedacht, die genau das beherzigen wollen.

TIPP 1 – Heckenschere sichern

Die Heckenschere AHS 50 - 26Elektrische Heckenscheren und jene mit Akku sollten unbedingt vor jeglichen Maßnahmen in Bezug auf die Reinigung & Pflege gesichert werden! Die Verletzungsgefahr wäre sonst zu groß.

Bei elektrischen Modellen zieht man zuerst den Stecker und arretiert zusätzlich die Klinge. Arretieren bedeutet nichts anderes, als das die Klinge blockiert wird und sich nicht ungünstig bewegt. Bei Akkugeräten braucht nur das Akku entnommen werden.

Merke: Auch wenn es immer wieder Spezialisten gibt, die der Meinung sind, solche Sicherheitsvorkehrungen seien überflüssig und hielten nur auf, sind diese Schritte absolut notwendig. Wurde die Fingerkuppe erst abgeschnitten, lässt sich das nicht rückgängig machen. Zum Bedienen eines Werkzeuges gehört eben auch die Einhaltung solcher Sicherheitsvorkehrungen. Beim Autofahren schnallt man sich ja auch an. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge!

TIPP 2 – Regelmäßige Wartung

Die Heckenschere enthält empfindliche Komponenten, die ein wenig Aufmerksamkeit benötigen. Bei elektrischen Heckenscheren sind das die Schneidblätter und der Antrieb;

bei Akku-betriebenen Geräten ist der Akku ebenfalls betroffen.

Reinigung und Pflege HeckenschereDie Schneidblätter; sie leisten großartiges und kommen ständig mit starken Ästen und Zweigen in Berührung, die sie schneiden müssen. Dabei werden sie natürlich auch mit Feuchtigkeit und Schmutz konfrontiert. Dieser sollte nach jeder Anwendung entfernt werden – auch das Polieren der Blätter schadet keinesfalls und sorgt für entsprechende Langlebigkeit.

Der Antrieb; er bringt die Kettensägen auf Touren. Damit das auch gewollt leichtgängig funktioniert, sollte man die Schraube am Aufsatz der Schneidblätter in regelmäßigen Abständen mit Universal-Öl einreiben – dann läuft alles wie geschmiert! Kümmert sich niemand darum, sitzt die Schraube irgendwann so fest und die Kettensägen streiken.

Der Akku; hier geht es weniger um eine Wartung – dafür gibt es Fachleute – sondern viel mehr um das korrekte Laden. Der richtige Zeitpunkt dafür ist nämlich maßgeblich; geladen werden sollte grundsätzlich erst dann, wenn der Akku fast entleert ist.

Wichtig hierbei ist das Wörtchen „fast“ – eine vollständige Entladung, auch Tiefenentladung genannt, schadet dem Akku nämlich erheblich. Außerdem ist unbedingt sicherzustellen, dass der Ladevorgang niemals unterbrochen wird, denn auch das kann großen Schaden anrichten.

Merke: Der Akku verbleibt an der Ladestation, bis die Signallampe signalisiert, dass der Akku vollständig aufgeladen ist!

TIPP 3 – Grobe Reinigung nach dem Einsatz

Hat man die Hecke nach allen Regeln der Kunst gestutzt, erkennt man das nicht nur am schönen Gesamtergebnis. Die Spuren lassen sich nicht leugnen; auf dem Boden befindet sich das Schnittgut und auch der Heckenschere selbst sieht man die Strapazen deutlich an. So darf man sie nicht in den wohlverdienten Feierabend schicken. Zum einen lagert man keine schmutzigen Werkzeuge und zum anderen hätte man bereits bei der nächsten Benutzung das Nachsehen; bevor gestartet werden kann, wäre zunächst eine Grundreinigung nötig, denn Schmutz und Feuchtigkeit hätten sich bis dahin richtig schön festgesetzt.

Es ist also definitiv besser, diese Maßnahmen unmittelbar nach der Benutzung einzuläuten; die Scherblätter sollten von Feuchtigkeit, Schmutz und Erde befreit werden – zumindest grob. Die Blattreste können einfach zu den anderen Ästen und Zweigen gegeben werden, die bereits den Boden bedecken. Anschließend kann alles zusammen in die grüne Tonne geworfen werden.

Ratschlag zur Weiterverarbeitung: Die abgetrennten Zweige können auch anderweitig verwendet werden; in den kälteren Jahreszeiten, wie Herbst und Winter, freuen sich die Pflanzen über einen zusätzlichen Schutz. Die Zweige einfach locker über die betreffenden Pflanzen legen und der Winterschlaf kann kommen.

TIPP 4 – Intensives Reinigen

Spätestens nach jeder dritten Benutzung sollte die Heckenschere etwas intensiver gesäubert werden. Zu diesem Zweck nimmt man die Scherblätter aus der Heckenschere heraus.

Dazu wird einfach die Schraube entfernt, welche Scherblätter und Gehäuse miteinander verbindet.

Achtung: Damit verliert auch die Klinge ihre Befestigung! Sie ist spielend herausnehmbar und ebenfalls gründlich zu reinigen.

Anschließend löst man auch die zweite Schraube, die sich auf dem Messerblatt befindet. Nun können die Messer einer Intensivkur unterzogen werden. Scharfe Reinigungsmittel sollten aber auf keinen Fall benutzt werden! Besonders hartnäckiger Schmutz geht auch mit einem milden Pflege-Öl weg.

Noch ein Wort zu mechanischen Heckenscheren: Sie können komplett abgesprüht und gereinigt werden – natürlich nach der Entfernung der Schnitt-und Schmutzreste. Schwerter und Klinge sollte man nach der Reinigung ebenfalls mit einem pflegenden Öl behandeln. Mit der Mittelschraube ist ebenso zu verfahren, damit sie schön geschmeidig bleibt.

TIPP 5 – Pflege & Winterschlaf

Die Zeit wird kommen, in der die Heckenschere für ein Weilchen nicht benötigt wird und eingelagert wird.. Eine letzte Massage mit einem geeigneten Öl wird ihr da guttun.

Hierfür trägt man ein wenig Pflege-Öl auf die Scherblätter auf und verteilen es. Besonders die Zwischenräume zwischen den einzelnen Scherblättern sind wichtig, damit die Mechanik geschmeidig bleibt.

Hier kann man sich mit einem einfachen Trick behelfen: Nach dem Auftragen des Öles einfach die Heckenschere kurz anschalten. Die Scheibe beginnt sich zu drehen und verteilt das Pflege-Öl quasi in Eigenregie.

Besonderer Winterschlaf-Trick: Einfach etwas von dem Pflege-Öl in die Schutzhülle geben und die Heckenschere mit der Klinge voran hineinlegen. Somit genießt sie während ihrer Ruhephase ein wohltuendes Winter-Ölbad.

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