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Elektro-Heckenschere Test 2018 • Die 5 besten Elektro-Heckenscheren im Vergleich

Jeder Gartenfreund kennt das Problem: Werden HeckenBüsche und ähnliche Pflanzen nicht regelmäßig beschnitten, so verlieren sie im Laufe der Zeit ihre Form. Aber auch der Gesundheit der Pflanze zuliebe sollten abgestorbene Äste und ähnliches Totholz regelmäßig entfernt werden. Die Heckenschere unterstützt den professionellen Gärtner oder Gartenfreund effizient bei dieser Aufgabe. Einige der besten Heckenscheren und den Testsieger des großen Heckenscheren-Tests 2018 finden Sie in folgender Tabelle.

Elektro-Heckenscheren Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 25.9.2018

 Bosch DIY Heckenschere AHS 50-26, Messerabdeckung, Karton (600 W, 500 mm Schnittlänge, 26 mm Messerabstand)Bosch DIY Heckenschere AHS 50-16, Messerabdeckung, Karton (450 W, 500 mm Schnittlänge, 16 mm Messerabstand)Metabo 568900 Heckenschere HS 45Einhell Elektro Heckenschere RG-EH 6053 (600 Watt, 530 mm Schnittlänge, 20 mm Zahnabstand, inkl. Schnittgutsammler, Köcher, drehbarer Handgriff)Atika 302346 Elektro-Heckenschere HA 500/51
Bosch DIY Heckenschere AHS 50-26, Messerabdeckung, Karton (600 W, 500 mm Schnittlänge, 26 mm Messerabstand)
Bosch DIY Heckenschere AHS 50-16, Messerabdeckung, Karton (450 W, 500 mm Schnittlänge, 16 mm Messerabstand)
Metabo 568900 Heckenschere HS 45
Einhell Elektro Heckenschere RG-EH 6053 (600 Watt, 530 mm Schnittlänge, 20 mm Zahnabstand, inkl. Schnittgutsammler, Köcher, drehbarer Handgriff)
Atika 302346 Elektro-Heckenschere HA 500/51
 Bewertung 1,0 1,2 1,4 1,7 2,2
Gewicht inkl. Verpackung3,3 Kg2,7 Kg3,4 Kg4,4 Kg2,7 Kg
Maße112,2 x 25 x 23,2 cm86 x 19,5 x 17 cm106,5 x 22 x 21 cm110 x 40 x 34 cm84 x 18 x 11,5 cm
Leistung600 Watt450 Watt450 Watt600 Watt500 Watt
Schnittlänge 500 mm500 mm450 mm530 mm460 mm
Zahnabstand26 mm16 mm28 mm20 mmk.A.
Vorteile

  • Leicht zu handhaben

  • Gummierte Grifflächen

  • Sägefunktion


  • Geringes Gewicht

  • Leicht zu handhaben

  • Messerschutz im Lieferumfang


  • Aufbewahrungsbehälter im Lieferumfang

  • Kabel-Zugentlastung

  • Anstoßschutz


  • Verstellbarer Griff

  • Kabel-Zugentlastung

  • Blockierschutz


  • Messerschutz im Lieferumfang

  • Schnittgutbeseitiger

  • Leicht zu handhaben

Komfort
Preis- / Leistung
Preis

Bosch DIY Heckenschere AHS 50-26, Messerabdeckung, Karton (600 W, 500 mm Schnittlänge, 26 mm Messerabstand)

Price: EUR 119,99

(0 customer reviews)

16 used & new available from EUR 108,86


Bosch DIY Heckenschere AHS 50-16, Messerabdeckung, Karton (450 W, 500 mm Schnittlänge, 16 mm Messerabstand)

Price: EUR 59,00

4.3 von 5 Sternen (183 customer reviews)

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Metabo 568900 Heckenschere HS 45

Price: EUR 90,91

(0 customer reviews)

30 used & new available from EUR 90,91

Atika 302346 Elektro-Heckenschere HA 500/51

Price: EUR 29,90

(0 customer reviews)

2 used & new available from EUR 29,90

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Was ist eine Heckenschere?

Heckenscheren sind Schneidwerkzeuge, die auf das gleichzeitige Durchtrennen kleiner bis mitteldicker Äste und Zweige optimiert sind. Sie werden sowohl im professionellen als auch im privaten Bereich genutzt, um HeckenBüsche und ähnliche Gewächse in der gewünschten Form zu halten. Dabei wird dem natürlich auftretenden Wildwuchs durch ein Kürzen der herauswuchernden Zweige entgegengewirkt. Während früher die manuell betriebene Heckenschere dominierte, sind motorbetriebene Heckenscheren mittlerweile so erschwinglich geworden, dass sie auch für den Endverbraucherbereich interessant sind. Die Zeiten, in denen sich nur Profis ein solches Gerät leisten konnten, sind längst vorbei.

Wie funktioniert eine Heckenschere?

Je nach Typ unterscheiden sich die Funktionsweisen der verschiedenen Heckenscheren. Manuelle Heckenscheren orientieren sich am Prinzip der herkömmlichen Haushaltsschere, sind aber wesentlich größer und stabiler gefertigt. Durch die langen Griffe wird eine Hebelwirkung erzielt, die dem Nutzer das relativ mühelose Durchtrennen von kleineren Ästen ermöglicht.

Die motorbetriebene Heckenschere nutzt hingegen ein anderes Prinzip, um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Bei ihr besteht das Schneidwerkzeug aus dem sogenannten Schwert, auf dem eine Reihe von kleinen, beweglichen Klingen gegen eine Reihe von gleichartigen feststehenden Klingen bewegt wird. Die Schnittwirkung entsteht dadurch, dass die Zweige zwischen diesen beiden Reihen von Klingen eingeklemmt und schließlich durchtrennt werden. In der Praxis geschieht dies so schnell, dass der Anwender den Prozess nicht bemerkt und die überstehenden Zweige in einer kontinuierlichen Bewegung abschneiden kann. Auf diese Weise können Hecken in der Regel wesentlich einfacher in Form gehalten werden, als dies bei einem rein manuellen Schnitt möglich ist.

Das genannte Funktionsprinzip wird dabei von den Herstellern in verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Energiequellen umgesetzt. So können die verbauten Motoren beispielsweise mit Benzin oder elektrischer Energie  betrieben werden. Beides bietet Vor- und Nachteile, auf die im Folgenden noch genauer eingegangen wird.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Motorbetriebene Heckenscheren finden immer dort Anwendung, wo größere Hecken oder Büsche effektiv beschnitten werden sollen. Sie ersparen dem Hobbygärtner Zeit und Anstrengung, während Profis ihre Arbeit ohne dieses Hilfsmittel kaum bewältigen könnten.

Manuelle Heckenscheren sind hingegen eher für kleine Nachbesserungen oder kleinere Gewächse sinnvoll. Beispielsweise muss man sich keine elektrische Heckenschere anschaffen, um zwei kleine Buchsbäume im Vorgarten zu pflegen. Hier genügt in den meisten Fällen auch eine rein mechanische Schere. Bei größeren Grundstücken, bei denen die Hecke als natürliche Abgrenzung zur Straße und zum Nachbarn dient, ist die Anschaffung einer motorisierten Heckenschere hingegen oftmals sinnvoll.

Für dem Baumschnitt, bei dem größere Äste entfernt werden, oder ähnliche Arbeiten sind Heckenscheren hingegen in der Regel nicht gedacht. Für eine solche Aufgabe wird leistungsfähigeres Werkzeug benötigt.

Bosch DIY Heckenschere AHS 50-26, Messerabdeckung, Karton (600 W, 500 mm Schnittlänge, 26 mm Messerabstand)

Welche Arten von Heckenscheren gibt es?

Im Bereich der Heckenscheren sind insgesamt vier verschiedene Typen zu unterscheiden: Die bereits genannte manuelle Heckenschere und unter den motorbetriebenen Heckenschere die akkubetriebene Heckenschere, die elektrische Heckenschere mit Kabel und die benzinbetriebene Heckenschere. Diese letztgenannten drei Formen haben sich in den Tests der Hersteller im Laufe der Zeit anscheinend als besonders praxisrelevant herauskristallisiert, da sie den Markt dominieren.

Einhell Elektro Heckenschere RG-EH 6053Ein großer Vorteil der akkubetriebenen Heckenschere ist die große Bewegungsfreiheit, die der Nutzer bei der Anwendung genießt. Diese benötigt im Unterschied zur elektrischen Heckenschere ohne Akku keine Stromanbindung. Es reicht aus, den Akku vor der Arbeit rechtzeitig mithilfe des passenden Ladegeräts aufzuladen und anschließend in das Gerät einzusetzen. Ein Nachteil kann hingegen die beschränkte Betriebsdauer und die typischerweise etwas schwächere Leistung des Motors sein. Da in heutigen Akkus nicht beliebig viel elektrische Energie gespeichert werden kann, muss hier ein Kompromiss zwischen Laufzeit und Motorleistung gefunden werden.

Elektrische Heckenscheren mit Kabel sind meist leistungsfähiger als ihre akkubestückten Verwandten. Dies liegt daran, dass der Steckdose im Vergleich zum Akku in kurzer Zeit relativ viel Energie entnommen werden kann, ohne dass die Energiequelle versiegt. Allerdings sind diese Geräte zwingend auf den Stromanschluss über die besagte Kabelanbindung angewiesen. Weiterhin muss im Betrieb ständig auf das Kabel geachtet werden. Ein Durchtrennen desselben ist nicht nur höchst ärgerlich, sondern kann aufgrund der anliegenden Netzspannung sogar für den Betreiber und umstehende Menschen gefährlich sein.

Ein Vorteil ist hingegen die nach oben unbegrenzte Arbeitszeit. Hier gibt es im Unterschied zu den anderen motorgetriebenen Modellen keine energiebedingte Zwangspause, wenn das Benzin oder die Akkuladung zur Neige geht. Ist die Nutzung in einem größeren Garten geplant, so sollte man am besten gleich ein ausreichend langes, für den Außenbetrieb geeignetes Stromkabel mitbestellen.

Benzinbetriebene Heckenscheren verursachen gerade im Vergleich zu ihren akkubetriebenen Verwandten nicht nur viel Lärm, sondern auch unangenehme Abgase und Verbrennungsprodukte. Sie kommen vor allem dort zur Anwendung, wo neben viel Leistung auch eine Unabhängigkeit von einer Stromanbindung benötigt wird. Daher werden sie unter anderem im Profibereich oft eingesetzt. Dies liegt daran, dass diese Geräte für ein relativ weites Spektrum vom im Arbeitsalltag anfallenden Aufgaben genutzt werden können. Allerdings sollte gerade beim Betrieb eines solchen Geräts immer auch auf den Lärmschutz geachtet werden.

Bosch DIY Heckenschere AHS 50-26Bei Geräten an einem Schalldruck von 85 dB ist die Verwendung eines geeigneten Hörschutzes im professionellen Einsatz vorgeschrieben, um langfristige Hörschäden zu vermeiden. Für Gartenfreunde im Privatbereich, die ihr Gerät lediglich auf dem eigenen Grundstück nützen möchten, sind elektrische Modelle meist die attraktivere Variante. Das Tragen eines Hörschutzes ist allerdings natürlich auch bei entsprechend lauten elektrischen Scheren ebenso empfehlenswert. Heckenscheren können durch unterschiedliche Arten von Benzinmotoren angetrieben werden. Beispielsweise sind sowohl Benzin-Heckenscheren mit 4-Takt-Motor als auch solche mit 2-Takt-Motor erhältlich.

Manuelle Heckenscheren finden heutzutage nur noch begrenzt Anwendung. Meist werden mit ihr nur kleine Nachbesserungsarbeiten erledigt, da sie im Vergleich zu moderneren Varianten recht mühevoll zu bedienen sind.

Trotzdem kann es sinnvoll sein, sie parat zu haben, wenn man etwa in der sonntäglichen Ruhezeit beim Rundgang durch den eigenen Garten noch abzutrennende kleinere Äste oder Zweige entdeckt. Durch den relativ leisen Betrieb kann man mit ihnen meist arbeiten, ohne die Ruhe der Nachbarn zu stören. Auch wenn die Anzahl der regelmäßig zu kürzenden Zweige recht überschaubar ausfällt, kann dieses Werkzeug ausreichend sein.

Neben den genannten Typen existieren auch noch weitere, für den Endverbraucher aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts weniger relevante Heckenscherentypen, die vornehmlich in der Landwirtschaft Verwendung finden.

Bosch DIY Heckenschere AHS 50-16, Messerabdeckung, Karton

So werden die Heckenscheren getestet

Sehr wichtige Aspekte bei der Beurteilung der Qualität einer Heckenschere sind die Leistung des Motors und der Bedienkomfort. In letztere Beurteilung fließen dabei Punkte wie das Gewicht des Geräts und die Verständlichkeit der Bedienelemente (falls vorhanden) ein. Der Bedienkomfort spielt deshalb eine große Rolle, weil viele Gartenfreunde über längere Zeit mit dem Gerät arbeiten.

Bei einem aussagekräftigen Test ist auch das Preis-Leistungsverhältnis sehr wichtig. Welche Leistung enthält der Verbraucher im Vergleich mit der Konkurrenz für das gezahlte Geld? Neben dem Gerät selbst kann auch der Umfang und die Qualität des beigelegten Zubehörs die subjektive Beurteilung des Endverbrauchers beeinflussen.

Aber auch die Verarbeitung und natürlich die Sicherheit sind ein wichtiger Punkt, der in das Testresultat und die Ermittlung des Testsiegers 2018 einbezogen werden sollte.

Worauf muss ich beim Kauf einer Heckenschere achten?

Bei einer motorgetriebenen Heckenschere entscheidet die Länge des Schwerts über die Größe des Bereichs der Hecke, der vom Anwender gleichzeitig geschnitten werden kann. Aber auch höhere Bereiche der Hecke lassen sich mit einem längeren Schwert besser bearbeiten. Ideal ist für höhere Hecken eine Heckenschere mit langem Schwert und geringem Gewicht. So wird eine vorzeitige Ermüdung des Nutzers so gut wie möglich vermieden. Dies muss allerdings, wie weiter unten beschrieben, immer gegen die zum Schnitt der Zweige benötigte Leistung abgewägt werden.

Bosch DIY Heckenschere AHS 50-16, Messerabdeckung, Karton (450 W, 500 mm Schnittlänge, 16 mm Messerabstand)Ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist die Sicherheit. Moderne Heckenscheren mit Motor sollten durch Schutzschaltersicherstellen, dass der Anwender das Gerät im Betrieb mit beiden Händen hält. Andernfalls wird die Schere automatisch abgeschaltet. Dies verhindert, dass man versehentlich in das laufende Messer greift, was schwere Verletzungen bis zur Abtrennung von Fingern zur Folge haben kann. Manuelle Heckenscheren sind in dieser Hinsicht bereits relativ sicher, wenn beide Hände benötigt werden, um sie zu schließen. Natürlich sollte trotzdem immer auch auf das Wohlbefinden eventuell anwesender Dritter geachtet werden. Bei der Lagerung der Geräte sollte der Gartenfreund darauf achten, dass Kinder sie nicht erreichen können.

Gerade, wenn die Heckenschere regelmäßig genutzt werden soll, muss sie in der Handhabung überzeugen. Der Schnitt muss ohne zu starke Beanspruchung der Muskeln und Gelenke durchführbar sein. Hierbei spielt das Gewicht der Heckenschere, aber auch die Gewichtsverteilung eine Rolle. Wer nur eine kleinere Hecke schneiden möchte, benötigt daher oft auch nur eine kleine Heckenschere.

Dies spart im Gegensatz zu einem großen und schweren Modell nicht nur Geld, sondern trägt bei geringerem Gewicht zusätzlich zum Bedienkomfort bei. Bei benzinbetriebenen Heckenscheren wird hingegen häufig das Eigengewicht des eingefüllten Benzins unterschätzt. Besonders bei einem großen Tank ist die vollgetankte Heckenschere im Gebrauch deshalb schwerer, als sie direkt nach dem Auspacken erscheint.

Ein wichtiger Punkt beim Kauf einer Heckenschere ist die maximale Dicke der Äste, die mit ihr durchtrennt werden sollen. Diese sollte nicht geringer sein als der entsprechende Wert in der zu schneidenden Hecke. Für dickere Äste wird eine größere Motorleistung benötigt. Auch der Abstand der Klingen bzw. Zähne spielt eine Rolle, da Äste, die nicht in den Zwischenraum zwischen den Schneiden passen, keinesfalls durchtrennt werden können. Allerdings sollte man sich auch der Grenzen dieser Geräte bewusst sein. Für sehr dicke Äste oder gar ganze Baumstämme empfiehlt sich eher die Nutzung einer geeigneten Säge.

Auch die Lautstärke der verwendeten Geräte ist, wie bereits zuvor kurz beschrieben, ein wichtiger Punkt. Auch Privatleute sollten bei Geräten, die beim entsprechenden Test durch einen höheren Lärmpegel aufgefallen sind, auf einen ausreichenden Hörschutz achten. Wenn das Produkt einen Leistungsregler anbietet, sollte es nicht grundlos ständig im höchsten Gang betrieben werden. Dies spart bei vielen Modellen Energie und verringert zusätzlich die Lärmbelastung. Darüber hinaus ist so z. B. auch durch eine geringere Belastung des Akkus ein unter Umständen deutlich längerer Betrieb möglich.

Bosch DIY Heckenschere

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

  •  Einhell
  •  Stihl
  • Black & Decker
  •  Gardena
  •  Makita
  • Bosch
  • McCulloch

Einhell

Der Hersteller Einhell bietet ein breites Spektrum unterschiedlicher Gartengeräte an. Viele Verbraucher schätzen insbesondere die Produkte, bei denen sich der Akku unter den verschiedenen Modellen austauschen lässt. Dies erspart oft die Anschaffung eines Akkus für jedes einzelne gekaufte Gartengerät. Andererseits sollte darauf geachtet werden, dass man keine einzelnen Geräte erwirbt, für die man noch keinen passenden Akku des Herstellers besitzt.

Stihl

Für viele Hobbyisten und Profis aus dem Gartenbereich gehört die Marke Stihl bereits seit vielen Jahren fest zum guten Schnitt dazu. Besonders bekannt und beliebt sind die Kettensägen des Herstellers, mit denen sich gröbere Äste ohne große Mühe durchtrennen lassen. Aber auch im Bereich der motorisierten und muskelbetriebenen Heckenscheren hat der Hersteller einiges zu bieten. Wohl auch aus diesem Grund hat der deutsche Hersteller sich mittlerweile unter Gartenbegeisterten auf der ganzen Welt einen guten Ruf erarbeiten können.

Black & Decker

Black & Decker trat seinen Siegeszug auf dem Gebiet des motorisierten Werkzeug zunächst auf dem amerikanischen Kontinent an. Mittlerweile hat sich die Marke allerdings auch international etabliert. Insbesondere der professionelle Umgang mit Kundenwünschen und die hohe Qualität vieler hergestellter Geräte hat dabei zu dem heutigen Bekanntheitsstatus beigetragen.

Gardena

Der deutsche Hersteller Gardena ist vielen Gartenfreunden sicherlich bereits aus anderen Bereichen wie der Bewässerungstechnik bekannt. Hier werden unter anderem ganze Bewässerungssysteme vertrieben. Aber auch bei den elektrischen Gartengeräten überzeugt er mit einem breit gefächerten Angebot und gewohnt hoher Qualität. Insbesondere bietet Gardena auch bei den Heckenscheren die übliche große Auswahl, die den individuellen Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Verbraucher entgegenkommt.

Makita

Der japanische Hersteller Makita ist zwar in Deutschland nicht so bekannt wie viele seiner Konkurrenten, allerdings sind seine Produkte durchaus einen Blick wert. Nach der Gründung kurz nach Beginn des ersten Weltkriegs hat das Unternehmen seinen internationalen Status soweit ausgebaut, dass es mittlerweile neben Kunden in Europa auch Heimwerker und Hobbygärtner in Nord- und Südamerika für sich gewinnen konnte.

Die Produktion findet dabei hauptsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika statt. Der Hersteller stieg bereits relativ früh in die Produktion von akkubetriebenen Elektrowerkzeugen ein und produziert auch heute noch in einer Atmosphäre aus Praxisbezogenheit und zukunftsweisender Innovation.

Bosch

Bosch gehört zu den größten und bekanntesten deutschen Unternehmen. Seit seiner Gründung im 19. Jahrhundert hat der Konzern sich zu einem aktiven Teilnehmer am internationalen Elektronikgeschäft entwickelt. Ein großer Teil der Unternehmensaktivität wird von der Entwicklung und den Vertrieb von Automobilkomponenten bestimmt. Aber auch im Bereich der SicherheitssystemeHaushaltsgeräte und elektrischen Werkzeuge ist Bosch vertreten. Viele Verbraucher, die die Technik von Bosch in der Vergangenheit überzeugen konnte, schenken dem Unternehmen immer wieder ihr Vertrauen. Auch die Heckenscheren von Bosch sind dementsprechend bei der Kaufentscheidung wenigstens einen Blick wert – schließlich kann das Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte durch sein breit aufgestelltes Sortiment auf eine ebenso weit gefächerte Erfahrung zurückgreifen.

McCulloch

Das amerikanische Unternehmen McCulloch überzeugt insbesondere mit erschwinglichem Werkzeug für den Außenbereich. Dabei erstreckt sich das Angebot über Kettensägen zu Heckenscheren und anderem Equipment, welches für das naturnahe Arbeiten bei frischer Luft benötigt wird. Auch die relativ aufgewühlte Unternehmensgeschichte des 21. Jahrhunderts konnte McCulloch dabei bisher nicht davon abhalten, weiterhin interessante Produkte für Gartenfreunde und andere Endverbraucher zu konzipieren.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Heckenschere am besten?

In den letzten Jahren zeichnet sich der eindeutige Trend ab, dass Produkte vermehrt online gekauft werden. Dies liegt nicht nur an dem höheren Komfort des Online-Shoppings. Vielmehr bietet der Einkauf beim Online-Händler im Vergleich zum Einkauf im Fachhandel innerhalb gewisser Produktsparten unserer Einschätzung nach zahlreiche Vorteile, der sich mittlerweile viele Verbraucher bewusst sind..

Auch der Kauf einer Heckenschere wird daher von vielen Menschen heutzutage im Internet erledigt. Hier bietet sich im Vergleich zum Fachhandel sowohl eine größere Auswahl als auch durchschnittlich günstigere Preise. Im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen vierzehntägigen Rückgaberechts lassen sie sich auch daheim problemlos auf ihre ordnungsgemäße Funktion überprüfen. Selbst verursachte Schäden am Gerät sollten dabei natürlich vermieden werden. Händler mit schneller Lieferung sorgen dafür, dass die neue Heckenschere möglichst schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Als Grund für den Kauf beim Fachhändler wird oftmals die Möglichkeit einer kostenlosen oder günstigen Beratung genannt. Dies ist einerseits richtig, wird allerdings in der Regel durch einen höheren Preis beim gekauften Produkt mitfinanziert. Auch kostenlose Beratungsangebote erfordern ein gewisses Fachwissen beim Personal und Zeitaufwand, der in irgendeiner Weise finanziell kompensiert werden muss. Daher ist es eine weit verbreitete Geschäftsstrategie, die entsprechenden Produkte mit einem Preisaufschlag zu versehen. Aber auch andere Kosten wie die Personalkosten bedeuten für den lokalen Fachhändler einen finanziellen Aufwand, der häufig auf diese Weise ausgeglichen wird.

Viele der Informationen wie Testberichte und Ratgeber sind heutzutage kostenlos online verfügbar, so dass der interessierte Kunde sich in Ruhe über die verschiedenen Aspekte einer Heckenschere informieren kann, bevor er sich für ein für ihn geeignetes Produkt entscheidet.

Atika 302346 Elektro-HeckenschereNeben den online abrufbaren Ergebnissen eines mit der entsprechenden Fachkompetenz durchgeführten Tests können auch andere Informationsquellen Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen aufzeigen. Ein Beispiel sind Kundenbewertungen, die dem Verbraucher zusätzlich helfen können, eine unabhängige Übersicht über die Stärken und Schwächen eines bestimmten Produkts zu gewinnen. So lassen sich unangenehme Überraschungen oft vermeiden, indem man sich über die Mängel informiert, die bei anderen Kunden aufgetreten sind. Auf diese Weise ist der Kunde nicht von der Einschätzung oder dem Gutdünken eines einzelnen Händlers abhängig, sondern kann sich relativ unabhängig seine eigene Meinung zu einem bestimmten Produkt bilden. Erfüllt es seine Aufgabe zuverlässig, oder kam es vielleicht schon defekt an? Gelegentliche Mängel z. B. durch Lieferschäden sind normal, aber wenn diese sich häufen, können sie zur Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Produkt beitragen.

Aber auch die Meinung verschiedener Nutzer eines Forums zu einer bestimmten Schere können dabei helfen, die tatsächliche Qualität realistisch zu beurteilen. Dies gilt gerade dann, wenn es sich um ein besonders beliebtes Produkt handelt, welches in einem bestimmten Forum von besonders vielen Nutzern angeschafft wurde und sich vielleicht beim einen oder anderen auch beim Test daheim bewährt hat.

Unter dem Strich lässt sich sagen, dass eine Heckenschere zu den Gartengeräten zählt, die sich aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen Rückgaberechts und der zahlreichen verfügbaren Informationen und Tests von Fachleuten unserer Meinung nach recht bedenkenlos online kaufen lassen. Insbesondere lässt sich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis noch verbessern, wenn man ein bestimmtes Modell bei einem bestimmten Händler zu einem besonders günstigen Preis erhält.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Heckenschere

Die Geschichte der Heckenschere ist eng mit der Geschichte der Hecke verknüpft. In Europa nutzten die Bauern des Mittelalters Hecken ursprünglich zur Abtrennung von Ackerland. Diese Rolle der Hecke als natürliche Grundstücksgrenze war ein Motiv, das sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte immer wieder wiederholen sollte. Beschnitten wurden die Hecken ursprünglich größtenteils, um Holz für handwerkliche Aufgaben des täglichen Lebens wie das Anfachen eines Feuers zu gewinnen. Hierzu eigneten sich die im Vergleich zu Bäumen relativ kleinen und zarten Äste besonders gut. Darüber hinaus spielten Hecken auch als Futterquelle eine gewisse Rolle. Aber auch eine weniger praxisbezogene, kulturelle Bedeutung zeichnete sich im Laufe der fortlaufenden Geschichte ab. Insbesondere in Großbritannien gewann eine optisch ansprechende Gestaltung der Hecken von Adeligen und Wohlhabenden dabei zusehends an Bedeutung. Hierzu musste im 18. und 19. Jahrhundert nach heutigem Standard vergleichsweise mühsam mit einer manuell betriebenen Heckenschere durchgeführt werden. Diese wurde meist speziell in ebenso mühevoller Schmiedearbeit hergestellt. Trotzdem haben Gärtner mit künstlerischer Ader bereits in dieser Zeit aus Hecken bereits TierfigurenBüsten und andere Kunstwerke gezaubert, die denen der Bildhauerei nur wenig nachstehen. Aber auch Labyrinthe und ähnliche Freizeitanlagen wurden und werden mithilfe von in Form gebrachten Hecken gestaltet. In unserer Zeit erfüllt die Hecke vielerorts hauptsächlich wieder ihre ursprüngliche Aufgabe als Grundstücksgrenze oder natürlicher Sichtschutz, der Fremden den direkten Einblick auf fremdes Land verwehrt. Erst seit dem Aufkommen der Benzin- und Elektromotoren stehen diese Antriebstechniken auch für die Erleichterung von mühevollen Gartenarbeiten wie etwa dem Rasenmähen, dem Fällen von Bäumen oder eben auch dem Schneiden der Hecke zur Verfügung. Aber auch der stetige Fortschritt der Technik im Bereich der Batterie hat ihren Teil zum heutigen Stand der Heckenscheren beigetragen: Akkubetriebene Heckenscheren verwenden meist leistungsstarke Akkus wie solche auf Lithium-Ionen-Basis, in denen sich genug elektrische Energie für einen mehrstündigen Betrieb speichern lässt. Im Test des Kaufverhaltens zeigt sich heute, dass immer mehr Menschen die Arbeit mit der motorisierten Heckenschere gegenüber der klassischen Variante bevorzugen. Somit ist sie als Hilfsmittel zur Gartengestaltungim 21. Jahrhundert nach wie vor aktuell, auch wenn der Ursprung der Hecke sehr viel weiter zurückliegt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Heckenscher

Heckenscheren benötigen zum Schneiden eine Menge Leistung. Elektrische Heckenscheren erreichen beim Test ihrer Leistung in der Regel einen hohen dreistelligen bis vierstelligen Wattbereich.

Bosch Heckenschere

Heckenschere: Schwert in 3 Schritten richtig montieren

Die meisten mit einem elektrischen Motor betriebenen Heckenscheren werden bereits im fertig montierten Zustand geliefert. Allerdings kann aus verschiedenen Gründen später ein Austausch des Schwerts erforderlich sein. Hierzu wird ein neues Schwert sowie ein wenig handwerkliches Geschick benötigt.

Warnung: Hier wird nur das grundsätzliche Vorgehen beschrieben. Das Gerät muss dazu einen einfachen Austausch des Schwertes vorsehen. Die Prozedur kann zwischen verschiedenen Heckenscherentypen und Herstellern variieren. Für eventuelle Folgeschäden können wir leider keine Verantwortung übernehmen.

Je nach Hersteller und Modell ist auch ein Erlöschen des Garantieanspruchs möglich. Bitte befolgen Sie im Zweifel die Angaben des Herstellers, die sie in der Regel in der Betriebsanleitung finden. Ist kein Schwertwechsel durch den Benutzer vorgesehen, so sollte man diesen ohne das entsprechende Fachwissen auch nicht wagen. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie Austausch bzw. die Reparatur lieber einem Experten überlassen oder sich an den Kundenservice wenden. Ein bloßes Nachschleifen kann in vielen Fällen auch ohne die Herausnahme des Schwerts erledigt werden.

  •  Schritt 1
  •  Schritt 2
  •  Schritt 3

1. Heckenschere ausschalten und vom Strom trennen

Der Motor der Heckenschere darf während der Wartung auf keinen Fall anspringen. Dies sollte man sicherstellen, bevor man mit der Arbeit beginnt. Hierzu kann das Trennen des Stromkabels, das Entfernen des eingefüllten Benzins oder die Entnahme des Akkus notwendig sein.

2. Gehäuse öffnen, Schwert lösen

Zunächst sollte das Schwert sicher gelagert bzw. abgestützt werden, um zu verhindern, dass es sich während des Lösens der Halterung selbstständig macht und beispielsweise durch die Schwerkraft nach vorne kippt.

Die Aufhängung des Schwerts ist meist mit einem Gehäusedeckel in der Nähe des Getriebes abgedeckt. Dieser muss geöffnet und das alte Schwert gelöst werden. Hierzu kann die Entfernung weiterer Dichtungen und Schrauben notwendig sein. Alle Teile sollten aufbewahrt bzw. wenn möglich in der richtigen Position gehalten werden. Ein vorab z. B. mit dem Smartphone gemachtes Foto aller Komponenten an ihrem Platz kann die spätere Montage des neuen Schwerts erleichtern. Sind alle haltenden Schrauben und weiteren mechanischen Teile entfernt, lässt sich das Schwert in der Regel ohne weiteren Widerstand herausnehmen.

3. Neues Schwert einsetzen, Gehäuse schließen

Nun wird das neue Schwert in der korrekten Position eingefügt und die ursprüngliche Situation wiederhergestellt. Hierzu werden die Halteschrauben wieder festgezogen sowie die Dichtungen und übrigen Komponenten wieder in der richtigen Position und Reihenfolge eingesetzt. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich noch das passende Schmiermittel für das Getriebe an der korrekten Position aufgetragen werden, um einen reibungsarmen Bewegungsablauf zu gewährleisten. Zum Schluss wird der Gehäusedeckel wieder geschlossen und auch hier eventuelle Halteschrauben und ähnliche Komponenten wieder befestigt. Wenn alles richtig gemacht wurde, sollte das Gerät nun wieder ordnungsgemäß funktionieren.

6 Tipps zur Pflege

  •  Tipp 1 
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6

1. Heckenschere regelmäßig ölen oder fetten

Wenn eine motorbetriebene Heckenschere nicht mehr richtig arbeitet, ist sie oft nicht ausreichend geschmiert. In einem solchen Fall kann ein Ölen oder Nachfetten des Messers und Getriebes Abhilfe schaffen. Die Anleitung des Geräts gibt meist Hinweise auf das zu verwendende Schmiermittel und wo dieses einzufüllen ist.

2. Heckenschere trocken und sicher lagern

Wie alle Elektrogeräte reagiert auch eine Heckenschere empfindlich auf andauernde Nässe. Es kann zum Rosten der inneren und äußeren Metallteile des Geräts kommen. Daher sollten Situationen, bei denen das Gerät andauernder Feuchtigkeit ausgesetzt ist, vermieden werden. Außerdem sollte die Heckenschere so gelagert werden, dass sie von Minderjährigen nicht erreicht werden kann.

3. Die Heckenschere der Schneidleistung entsprechend nutzen

Ein regelmäßiges Schneiden von Ästen, für das die Heckenschere nicht stark genug ist, sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Hierdurch kann es zu übermäßigem Verschleiss oder Schäden kommen, die vor dem erneuten Einsatz eine Reparatur erfordern. Die Nutzung einer kleinen, leistungsschwachen Heckenschere für anspruchsvolle Astdicken bereitet in der Regel auch nur wenig Vergnügen. In einem solchen Fall sollte auf lange Sicht lieber ein leistungsfähigeres, für die entsprechenden Aststärken geeignetes Modell angeschafft werden.

4. Die Heckenschere rechtzeitig nachschärfen

Spätestens dann, wenn die motorgetriebene Heckenschere die zu durchtrennenden Zweige oder Äste eher abquetscht als sauber abtrennt, sollte das Schwert nachgeschliffen werden. Nur so lässt sich eine gute Schneidleistung über längere Zeit gewährleisten. Hierzu sind passende Schleiffeilen erhältlich, mit denen die einzelnen Zähne des Schwerts nachbearbeitet werden können. Meist zeigt sich der Effekt des Nachschärfens beim anschließenden Test an der eigenen Hecke deutlich. Bei handbetriebenen Heckenscheren genügt in der Regel ein Nachschleifen der Schneiden der Schere in ähnlicher Weise. Aufgrund des günstigen Preises dieser Geräte tendieren viele Verbraucher jedoch dazu, eine solche stumpfe bzw. abgenutzte Schere durch ein neues Modell zu ersetzen.

5. Nicht am Kabel ziehen oder reißen

Bei kabelbetriebenen Heckenscheren sollte auf starkes Zerren am Kabel verzichtet werden. Hier kann es zu Schäden am Kabel oder sogar an der Steckdose kommen, falls der Stecker beschädigt und so z. B. ein Kurzschluss verursacht wird. Eine ruhige, besonnene Korrektur der Kabelposition schont nicht nur die Nerven, sondern auch die Technik.

6. Heckenschere nach getaner Arbeit regelmäßig reinigen

Die Heckenschere sollte nach abgeschlossener Arbeit regelmäßig kurz gereinigt werden. Hierzu gehört sowohl eine Reinigung des Gehäuses als auch des Schwertes. Insbesondere bei der Verunreinigung des Schwertes durch Harze sollten diese mit einem geeigneten Mittel entfernt werden, um eine Verhärtung der Rückstände während der anschließenden Lagerung der Heckenschere zu vermeiden. Solche Harzlöser sind beispielsweise online in spezialisierten Versandhäusern erhältlich.

Nützliches Zubehör

Stabile Arbeitshandschuhe in der richtigen Größe sind für Arbeiten im Garten obligatorisch. So werden die Hände vor kleineren Verletzungen und Verschmutzungen bewahrt, die ansonsten bei Arbeiten mit Holz und anderen Pflanzenteilen sehr leicht auftreten. Einen Test bestehen solche Handschuhe jedoch in der Regel nicht: Vor den Klingen einer motorgetriebenen Heckenschere bieten sie keinen wirksamen Schutz. Hier sind also weitere Sicherheitsmaßnahmen wie z. B. Sicherheitsschalter am Gerät gefragt.

Profi Arbeitshandschuhe MammutZusatzakkus sorgen dafür, dass die akkubetriebene Heckenschere stets genutzt werden kann. Voraussetzung dazu ist, dass die Schere über einen wechselbaren Akku verfügt. So lässt sich z. B. mit einem Akku arbeiten, während der andere für zukünftige Einsätze in der Ladestation steht.

Manche Hersteller verkaufen ihre GartengeräteLadegeräte und Akkus unter Umständen getrennt voneinander. In einem solchen Fall muss eventuell auch das Ladegerät separat erworben werden. Auch können sich die Akkus in der in der Regel in Milliamperestunden (mAh) angegebenen Ladekapazität voneinander unterscheiden. Mit einer höheren Ladekapazität kann länger gearbeitet werden. Allerdings kann auch das Wiederaufladen dann entsprechend länger dauern.

Beim Kauf einer kabelgebundenen elektrischen Heckenschere sollte man hingegen am besten gleich ein ausreichend langes, für den OutdoorEinsatz geeignetes Kabel mitbestellen. Häufig liegt entweder kein Kabel bei, oder das beigelegte Kabel fällt sehr kurz aus.

Bei leistungsstarken und entsprechend lauten Geräten empfiehlt sich der gleichzeitige Erwerb eines passenden Hörschutzes, um bei der Arbeit Hörschäden zu vermeiden. Unbedingt sollte die Dämpfung nachweislich getestet so gut sein, dass der Schalldruck am Ohr den gesundheitlich kritischen Bereich verlässt. Bei Bedenken sollte man sich in einem persönlichen Gespräch an einen Arzt oder ähnlichen Fachmann wenden. Auch eine Schutzbrille ist aufgrund der umherfliegenden Holzsplitter gerade bei leistungsstarken Geräten zu empfehlen.

Bei Benzinheckenscheren ist zusätzlich ein für die angedachten Aufgaben ausreichender Benzinvorrat empfehlenswert. So kann sie jederzeit in Betrieb genommen werden, ohne zunächst noch Treibstoff kaufen zu müssen.

Alternativen zur Heckenschere

Die Rosenschere eignet sich für das Beschneiden von Rosen oder anderer Blütenpflanzen. Sie ist für feinere Arbeiten vorgesehen und kann daher nur einzelne Stiele durchtrennen. Dafür ist ein einhändiger Betrieb problemlos möglich. Zum weiträumigen Beschneiden von Hecken oder ähnlichen Gewächsen ist sie hingegen nicht gedacht.

Die Kettensäge ist für gröbere Arbeiten geeignet. Im Gegensatz zur Heckenschere können mit ihr wesentlich dickere Äste oder sogar Baumstämme durchtrennt werden. Allerdings ist hier vermehrt auf die Sicherheit zu achten. Größere Kettensägen, die von Profis verwendet werden, erfordern aufgrund der Verletzungsgefahr einen entsprechenden „Führerschein“ und sind daher nicht für die Benutzung durch Privatleute zugelassen.

In einem Häcksler können die abgetrennten Äste mitsamt des Blattwerks zerkleinert werden. Dies ermöglicht ihre platzsparende Entsorgung. Alternativ kann abgefallenes Schnittgut im Herbst in begrenztem Umfang als Reisig verwendet werden, um Blumenbeete gegen Frost zu schützen.

Wer seine Hecke nicht mehr selbst schneiden möchte oder kann, der kann auf einen professionellen Gärtnerservice zurückgreifen. Allerdings sind die Kosten für diesen in der Regel so hoch, dass er sich für die meisten Privatleute nicht rentiert. Hier ist die Anschaffung einer motorbetriebenen Heckenschere, mit der sich die Arbeiten schnell und effektiv durchführen lassen, oftmals die finanziell bessere Wahl.

Fazit

Motorisierte Heckenscheren bieten eine große Arbeitsersparnis zum kleinen Preis. Jeder Gartenfreund, der passende regelmäßig zu beschneidende Gewächse in Form halten möchte, sollte daher den Erwerb eines dieser Werkzeuge erwägen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich letztendlich für eine benzingetriebene Heckenschere, eine akkubetriebene Heckenschere oder eine elektrische Heckenschere mit Kabelanbindung entscheiden. Wie beschrieben haben alle diese Gerätetypen, ebenso wie die klassischen, manuell zu bedienenden Scheren, ihren individuellen Anwendungsbereich.

Wir hoffen, dass wir Ihnen bei der Kaufentscheidung weiterhelfen konnten und wünschen Ihnen viel Freude an Ihrer neuen Heckenschere.

Weiterführende Links und Quellen